- Artemisia dracunculus
Geschmack:
Französischer und deutscher Estragon hat ein süßes, frisches Aroma, das an Waldmeister und Anis erinnert. Russischer Estragon ist dagegen herber, ältere Blätter sogar leicht bitter.
Verwendeter Pflanzenteil:
Die frischen und getrockneten Blätter. Dabei sind die frisch gepflückten Blätter wesentlich aromatischer. Estragon verträgt es ein bisschen mitgekocht zu werden, um sein volles Aroma zu entfalten.
Verwendung:
- zu Kaninchen, Kalb, Huhn, gekochtem Fisch
- in Sauce béarnaise und Frankfurter Grüne Soße
- in Kräuterbutter und Remoulade
- zu Eierspeisen
- zu Kopfsalat, Tomaten, geschmorten Gurken, Spargel, Erbsen und Pilzen
- harmoniert in größeren Mengen nur mit Pfeffer und Petersilie
- in Weinessig
Rezepte:
Aufbewahrung:
Estragon kann getrocknet werden, verliert aber einen Teil seines Aromas. Eine gute Alternative ist die Konservierung in Weinessig. Des weiteren lässt sich Estragon auch passabel einfrieren.
Und sonst so?
Ursprünglich schätzte man den Etragon seiner vermeintlichen magischen Kräfte wegen. Wer Estragon bei sich trug, sollte sicher sein vor Drachen und Schlangen.



