- Petroselinum crispum
Geschmack:
Zitronen- und anisartig, würzig. Frisch-süßlich, leicht bitter
Verwendeter Pflanzenteil:
Blätter und Stängel.
Die Petersilie sollte erst am Ende der Garzeit hinzugefügt werden, damit sie ihr volles Aroma behält. Ich benutze auch gerne die fein gehackten Stängel, die einen tollen Geschmack haben.
Verwendung:
- zu Mayonnaisen, Joghurt- und Quarkgerichten sowie Kräuterbutter
- zu Kartoffelgerichten und Salatsaucen
- zu Schmorgerichten, Eintöpfen, leichten Bouillons und Eierspeisen
- zu Erbsen, Möhren, Kohlrabi, Pilzen, Tomaten und Steckrüben
- Fisch-, Fleisch- und Geflügelgerichten
- harmoniert mit Dill, Kerbel, Schnittlauch, Melisse und Rosmarin
Rezepte:
- Bouquet garni
- Chili-Champignons mit Petersilie
- Kräuterbutter
- Persillade
- Petersilien-Joghurt-Aïoli
- Tomaten-Petersilien-Hummus
Aufbewahrung:
Petersilie eignet sich nicht zum Trocknen, obwohl derlei Produkte im Supermarkt angeboten werden. Doch mehr als ein Heuaroma ist damit nicht zu erreichen. Es ist daher vorzuziehen, die Petersilie einzufrieren.
Und sonst so?
Woher stammt eigentlich der Name ‘Petersilienhochzeit’? Die Petersilienhochzeit wird nach 150 Monaten (12 1/2 Jahre) gefeiert. Die Petersilie wurde als Symbol für diesen Hochzeitstag gewählt, da sie beide Seiten einer Ehe repräsentiert. Das Grün der Petersilie steht für die Hoffnung und für das Schöne in der Ehe. Das kräuselige der Petersilie steht für das Schwierige.
Gut zu wissen:
Petersilie, an eine Suppe gegeben, aber nicht mitgekocht, kann das Gericht über Nacht zum ‘Umkippen’ bringen. Dh., das Gericht wird durch die Gärung der Petersilie sauer und ist nicht mehr genießbar. Also: entweder Petersilie ein paar Minuten mitkochen oder besser: erst vor dem Servieren auf die Portionen streuen.




