- Rosmarinus officinalis
Geschmack:
Pfeffrig-harzig, eukalyptus- und kampferartig mit Piniennoten. Herb duftend.
Verwendeter Pflanzenteil:
Nadeln, ganze Zweige. Rosmarin kommt mit Hitze gut klar, deshalb kann man ihn sogar mitgrillen. Die gerösteten Nadeln sind eine knusprige Köstlichkeit. Beim Kochen sollte er lange mitgaren, um sein Aroma zu entfalten zu können.
Verwendung:
- zu Lamm, Kaninchen, Schweinefleisch, Wild und Geflügel
- zu Ziegenkäse
- zu Tomate, Zucchini, Aubergine, Zwiebel, Pilzen und Hülsenfrüchten
- zu Kartoffel
- zu Apfel, Aprikose, Orange, Zitrone, Rhabarber, gegrillte Wassermelone
- zu Schokolade
- harmoniert mit Thymian, Petersilie und Knoblauch
Rezepte:
- Apfelkuchen mit Rosmarin
- Kartoffelsuppe mit Steinpilz-Würzpulver
- Kräuterbutter
- Mittelmeer-Kartoffeln mit Rosmarin
- Rosmarin-Eier
- Rosmarin-Kartoffeln aus dem Römertopf mit Petersilien-Joghurt-Aïoli
- Teebeutel-Kekse mit Matcha und Rosmarin
Aufbewahrung:
An einem geschützten Platz kommt der Rosmarin über den Winter und man kann ihn ganzjährig ernten. Man kann ihn aber auch trocknen, dazu schneidet man vorzugsweise ganze Zweige und streift die Nadeln ab, sobald der Rosmarin völlig getrocknet ist.
Und sonst so?
Rosmarin galt früher als Symbol der anhaltenden Liebe und Treue. Deshalb nähten sich Eheleute in manchen Regionen Rosmarin ins Kleid bzw. in das Hutband, um so den Ehepartner von Abwegen fernzuhalten.




