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Baustelle

Ich dachte, ich zeig Euch mal den Grund, warum hier im Blog seit in Internet-Zeit gerechneten Ewigkeiten nichts passiert. Das ist, weil um mich herum gerade um so mehr passiert. Habt also etwas Geduld mit mir. Ja, Geduld.. in der übe ich mich ebenfalls zur Zeit! :)

Als allerersten muss ich gestehen, dass die heutige Carbonara, wollte man streng nach Protokoll kochen, keine Carbonara ist. Aber die Assoziationen die das Wort ‘Carbonara’ wecken, die beschreiben den Geschmack dieses Gerichts besser als irgendein Kunst-Name, der mit darüber hinaus partout nicht einfallen wollte.

Erbsen-CarbonaraDie Tagliatelle sind nicht selbst gemacht, das steht aber als nächstes auf meiner ‘Things-to-do-before-I-die-Liste’ (Versprochen, Micha! ;) ).

Tagliatelle mit Erbsen-Carbonara

(für 2 Personen)

  • etwa 250 g Tagliatelle (je nach Hunger)
  • 75g durchwachsener Speck
  • 1 Knoblauchzehe
  • etwas Öl
  • 2-3 Zweige frischer Thymian
  • 200g frische Erbsen
  • 100 ml Gemüsebrühe
  • 150g griechischer Schafjoghurt
  • 3 El geriebener Hartkäse (z.B. Parmesan)
  • 1/4 Bund Petersilie
  • Schwarzer Pfeffer aus der Mühle
  1. Erbsen aus der Schale lösen
  2. Speck in Allumettes oder kleine Würfel schneiden
  3. Knoblauch schälen und hacken
  4. Einen kleinen Spritzer Öl in einem Topf erhitzen
  5. Speck darin auslassen
  6. Thymianblätter vom Stängel streifen und zum Speck geben
  7. Knoblauch und Erbsen dazu geben und 3 Minuten dünsten
  8. Mit Gemüsebrühe ablöschen und 5 Minuten leise köcheln lassen
  9. Schafjoghurt und Käse unterrühren, vorsichtig erwärmen lassen
  10. Petersilie hacken und verrühren
  11. In der Zwischenzeit die Tagliatelle garen
  12. Die Carbonara auf die Tagliatelle geben und den schwarzen Pfeffer drauf mahlen

(Auf dem Foto fehlt leider der schwarzen Pfeffer, weil ich es so eilig hatte, die Tagliatelle zu fotografieren. Bzw. weil ich wirklich große Lust hatte, zu essen!)

Tomaten-Petersilien-Hummus

Momentan finde ich nicht die Zeit und Ruhe, mich nach Rezepten umzusehen. Da bin ich dann ganz froh, wenn ich mich einfach wo ‘dran hängen’ kann. Und so habe ich jetzt schon zum zweiten Mal am Dienstagskochen bei den Küchengöttern teilgenommen, natürlich nicht ohne kleine Modifikationen am Rezept vorzunehmen. Und weil ich das Tomaten-Hummus wirklich sehr gut fand (das nächste Mal allerdings statt mit Ofen-Kartoffeln einfach schlicht mit einem Fladenbrot) schreibe ich hier nochmal für Euch und mich das Rezept auf. Ich habe die Zutatenliste um eine ordentliche Menge Petersilie ergänzt, weil ich die Kombination Kichererbse – Petersilie total mag..

Tomaten-Hummus

Tomaten-Petersilien-Hummus

  • 2 Tomaten
  • 2 Knoblauchzehen
  • Planzenöl (Olive, Raps, Sonnenblume, etc.)
  • 1 Dose Kichererbsen (250 g Abtropfgewicht)
  • 15 g getrocknete Tomaten ohne Öl (ich: Délice de tomates séchées)
  • 1 Zitrone
  • 4 El geriebener Grana Padano
  • Salz, Pfeffer
  • etwa 1 Tl Harissa
  • gemahlener Cumin (bei mir eine Messerspitze)
  • 1/2 Bund Petersilie
  1. Tomaten würfeln, dabei Strunk und Kerne entfernen
  2. Knoblauch schälen und hacken (wenn vorhanden, den Trieb entfernen)
  3. In einem kleinen Topf Öl erhitzen, Tomaten und Knoblauch darin etwa 5-10 Minuten dünsten
  4. Kichererbsen in ein Sieb geben und waschen
  5. Abgetropfte Kichererbsen mit zu den Tomaten geben.
  6. Getrocknete Tomaten grob hacken und mit in den Topf geben.
  7. Alles mit dem Pürierstab zu einer cremigen Masse verarbeiten
  8. Zitrone pressen und Saft dazu geben (bei mir etwa 3 El, wer will kann natürlich mehr nehmen)
  9. Den geriebenen Käse hinzufügen.
  10. Mit Salz, Pfeffer, Harissa und Cumin abschmecken
  11. Petersilie hacken und untermischen

Vorlage: Tomaten-Hummus mit Ofenkartoffeln von den Küchengöttern

Freitags-Grüße #1

Aurélie Sterntau betreibt den wunderschönen alltags-poetischen Blog Ich und Du. Dort gestaltet sie für ihre Leser regelmäßig die Edition: Worte treffen Bilder. Ich habe mich selbst so oft über ihre wunderschönen Bilder und klugen Texte gefreut, dass ich die Idee aufgegriffen habe und Euch ab sofort immer Freitags einen kleinen Gruß schicken möchte. Ich hoffe, es gefällt Euch ebenso gut, wir mir die ‘Postkarten’ von Frau Sterntau!

Heute möchte ich Euch mein Glashaus zeigen, das in seinem früheren Leben eine Supermarkt-Vitrine gewesen ist.

glashaus

Bei Pinterest gibt es ähnliches zu entdecken: Glashäuser aus alten Fenstern, aus kleinen Glasschränken und anderem. Ich habe dieses Jahr Zimt-Basilikum, Ysop, Yauhtli, griechischen Bergtee, Gewürztagetes, Tulsi und zwei Pflänzchen, von denen ich nicht weiß, was es ist und wo sie herkommen, darin vorgezogen und bin jetzt überzeugter Glashaus-Fan (besonders weil der Mai ausgesprochen kalt und nass war). Wer sich also ein großes Glashaus aus Platz- oder Kostengründen nicht leisten kann, der wird vielleicht auf dem Flohmarkt fündig.

glashaus2

Dass ich das letzte Sonntags-Süß hab ausfallen lassen ist nur meiner mangelnden Zeit zum Schreiben geschuldet; gebacken habe ich habe nämlich eigentlich viel an diesem Wochenende. Tonnenweise Tartelettes! Das Rezept für den Boden ist von Micha und die leicht modifizierte Crème vom Schokozwerg. Darauf dann Früchte der Saison und der eigenen Vorlieben.

Während ich normalerweise zwar gerne ein Törtchen zubereite, aber das Essen dann den anderen überlasse (mal abgesehen vom Naschen, um zu wissen wie es geworden ist), habe ich bei den Tartelettes kräftig zugelangt. Warum das so ist, kann ich leider nicht erklären, es bleibt das gut gehütete Geheimnis der..

Tartelettes mit Erdbeeren, Kirschen, Himbeeren oder was der Garten hergibt

(für 8 Tartelettes)

Boden hier (im Original von Micha) oder von mir abgepinnt:

  • Erdbeertartelette200g Mehl (2 EL davon ersetzt Micha gerne mit gemahlenen geschälten Mandeln, hab ich auch so gemacht und fand es sehr gut!)
  • 120g Butter
  • 60g Puderzucker
  • 2 Prisen Salz
  • nach Belieben und je nach Frucht zusätzlich: 3 Messerspitzen Zimt oder den Abrieb einer Orange oder etwas Vanille-Essenz oder pur belassen
  • etwas Wasser

Crème hier (im Original vom Schokozwerg) oder von mir leicht abgewandelt:

  • 60 g weiße Schokolade
  • 100 ml Schlagsahne
  • 150g griechischer Joghurt
  1. Tartelette-Böden nach Michas Anleitung herstellen. (Achtung: in ihrem Rezept handelt es sich um die Zutaten für 4 Tartelettes, während ich 8 Stück verzeichnet habe.)
  2. Schokolade vorsichtig im Wasserbad schmelzen.
  3. Mit Joghurt verrühren.
  4. Sahne steif schlagen und unterheben.
  5. Die Créme auf den abgekühlten Tartelettes verteilen.
  6. Mit frischen Früchten belegen.

lila2

Zimtbasilikum 2 Monate alt

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